Senior Manager Accounting & Controlling (m/w/d)
€120k–150k
- On-site
- Full-time
- München
- Aalen
- Vogel
- 1mo ago
Job Description
Die Chance
Im Mittelstand wird das Rechnungswesen in Teile zerlegt und weitergegeben. Einer bucht, einer baut den Abschluss, einer spricht mit dem Unternehmer. Am Ende kennt niemand das Unternehmen ganz, und der Inhaber bekommt Zahlen, mit denen er nicht steuern kann.
Vogel erwirbt eigenständige Beratungsunternehmen und baut sie zur stärksten Adresse ihrer Region aus. Mehrere Tausend mittelständische Unternehmen vertrauen uns ihre steuerlichen, kaufmännischen und strategischen Themen an. Für diese Unternehmen übernehmen wir das Rechnungswesen vollständig: die laufende Verarbeitung mit hohem Automatisierungsgrad, die handelsrechtliche Bilanzierung und darauf aufbauend Auswertung, Planung und Controlling.
Du führst deine Mandate vollständig durch die Zahlen, vom laufenden Rechnungswesen über den Abschluss bis in das Gespräch, in dem der Unternehmer seine Entscheidungen trifft. Es gibt keine Schnittstelle, an der du übergibst. Du führst ein Team und berichtest an die Geschäftsführung.
Was du verantwortest
Rechnungswesen und Bilanzierung
Verantworte das laufende Rechnungswesen deiner Mandate unter hohem Automatisierungsgrad und steigere diesen Grad weiter, statt Handarbeit zu verwalten. Dein Maßstab ist nicht, dass die Zahlen am Ende stimmen, sondern wie wenig manueller Aufwand dafür nötig war.
Verantworte den handelsrechtlichen Jahresabschluss samt Anhang und Bericht als eigenständiges Ergebnis für den Unternehmer, nicht als Vorstufe der Steuererklärung.
Definier, wann ein Abschluss abschlussfähig ist, und mach daraus einen Standard, der auch unter Fristendruck trägt, samt Vier-Augen-Regime in der Linie.
Steuerung und Beratung
Führ das Monats- oder Quartalsgespräch mit dem Unternehmer und übersetz die Zahlen in eine Handlungslinie. Dein Maßstab: Er kann danach entscheiden, nicht nur eine Zahl wiederholen.
Bau Planung und Steuerung auf dem laufenden Rechnungswesen auf: Ergebnis-, Bilanz- und Liquiditätsplanung mit Szenarien, Forecast, Soll-Ist-Abgleich, Deckungsbeitrag.
Begleite Finanzierungen und Bankgespräche, bereite ratingfähig auf und zeig die Liquiditätsreserven, die im Working Capital und im Forderungsmanagement liegen.
Team und Standard
Führ dein Team fachlich und disziplinarisch: Review, Eskalations-Entscheidungen, Leistungsgespräche, Mitwirkung im Einstellungsprozess.
Entwickle die Erfahrungsstufen in deiner Linie weiter. Wer welchen Abschluss baut und wer welches Steuerungsgespräch führt, ist eine Frage von Befähigung, nicht von Dienstalter.
Schneid die Steuerungsleistungen so zu, dass sie wiederkehrend tragen und mit dem Mandatsvolumen skalieren, statt bei jedem Mandat neu erfunden zu werden.
Fragen, auf die du die Antwort findest
Ein Mandant will die Steuerungsleistung nicht zahlen, weil sie der Steuerberater bisher mitgemacht hat. Wie grenzt du den Wert ab, und wo hältst du das Honorar?
Wann ist ein Abschluss abschlussfähig, und was tust du, wenn der Termin drückt und der Standard nicht erreicht ist?
Welche Auswertung braucht wirklich jeder Mandant, und welche nur der, der danach fragt?
Woran wir Erfolg messen
Nach 6 Monaten: Rund zehn handelsrechtliche Abschlüsse in eigener Verantwortung abgeschlossen und dabei den Standard gesetzt. Das Vier-Augen-Regime läuft, die ersten Steuerungsgespräche hast du selbst geführt, und du kennst dein Team persönlich.
Nach 12 Monaten: Mindestens fünf Mandate im laufenden Rechnungswesen um rund zwanzig Prozent effizienter, messbar an Durchlaufzeit und Handarbeitsanteil. Mindestens ein Steuerungsthema über die Finanzbuchführung hinaus läuft bei mehreren Mandaten.
Nach 24 Monaten: Ein Qualitätsniveau, das über den Bestand messbar ist und nicht an einzelnen Personen hängt. Die Beratungsleistung auf dem Rechnungswesen trägt als wiederkehrende Umsatzlinie, und dein Team ist über die erste Ebene hinaus gewachsen.
Wohin es führt: in die Verantwortung für Accounting und Controlling über mehrere Standorte. Das ist die Management-Karriere, entschieden an einer Linie, die den Standard eigenständig trägt, und nicht am Berufsjahr.
Was du mitbringst
Du hast das Wirtschaftsprüfer-Examen bestanden oder stehst kurz davor, oder du trägst seit mehreren Jahren die Verantwortung für handelsrechtliche Abschlüsse mittelständischer Gesellschaften.
Du hast Abschlüsse nicht nur geprüft, sondern erstellt, und kennst den Unterschied zwischen einem Abschluss, der formal steht, und einem, der eine Aussage trifft.
Du hast wirtschaftlichen Sachverstand schon direkt zum Unternehmer getragen und nicht nur an eine Führungskraft berichtet.
Du beherrschst die HGB-Bilanzierung im Mittelstand mit ihren echten Streitpunkten, von der Bestandsbewertung über unfertige Leistungen bis zu Gesellschafterkonten, und kannst deine Position vertreten.
Du arbeitest mit KI als selbstverständlichem Werkzeug für Plausibilisierung, Anomalie-Erkennung in Kontenbewegungen, Planungslogiken und Drafting.
Du hältst den Qualitätsstandard, auch wenn der Termin drückt, bringst die Demut mit, von Praktikern zu lernen, und setzt in allem den höchsten Standard, weil Mittelmaß für dich keine Option ist.
Ein Plus, keine Bedingung
Die Mechanik von Planung und Finanzierung: integrierte Mehrjahresplanung, Investitionsrechnung, Rating-Logik gegenüber Banken.
Genug steuerliches Gespür, um zu erkennen, wann eine handelsrechtliche Entscheidung steuerlich relevant wird. Die Lösung musst du nicht selbst kennen.
Kein kanonischer Lebenslauf nötig: Bilanzbuchhalter mit langjähriger eigener Abschlussverantwortung, der faktisch schon das Steuerungsgespräch geführt hat; Steuerberater mit Rechnungswesen- und Controlling-Schwerpunkt; Prüfer aus dem Verbundbereich mit Mittelstands-Tiefe. Wir bewerten am Beitrag, nicht am Etikett; die ausgewiesene Spanne bezieht sich auf das Primärprofil, und ein anderer Hintergrund startet zu einem anderen Marktpreis und konvergiert nach zwölf Monaten bewährter Leistung auf das Rollen-Niveau.
Was diese Rolle ist, und was nicht
Dieselben Unternehmen über Jahre, kein Prüfungszyklus. Du siehst, was aus deiner Arbeit wird, statt einmal im Jahr zu testieren und wieder zu gehen.
Bilanz und Gespräch, kein reines Controlling. Du trägst den Abschluss selbst. Wer die Zahlen nur interpretieren will, ist hier falsch.
Gestalten, kein fertiges Regelwerk. Wie der Standard aussieht, wie weit die Automatisierung geht und welche Steuerungsleistungen wir anbieten, entscheidest du mit.
Warum Vogel
Ein Mandat, eine Hand. Kein Übergeben, keine Schnittstelle. Dein Abschluss ist die Grundlage deines eigenen Beratungsgesprächs, und das gibt es im Markt selten.
Die Fleißarbeit nimmt dir das System ab. Erfassung und Abstimmung laufen weitgehend maschinell, und unser eigener Jahresabschluss mit KI ist der Beleg. Was bleibt, ist Beurteilung und das Gespräch.
Du willst entscheiden: Abschluss-Standard, Vier-Augen-Regime und Aufstellung deines Teams. Vogel ist hierarchisch in der Entscheidung, flach in der Kommunikation, autonom in der Ausführung. Leistung wird gefeiert, nicht versteckt, ohne Konsens-Theater.
Substanz im Rücken. Ein profitables, wachsendes Unternehmen mit etablierten Mandanten. Der Bestand ist da, du musst ihn nicht erst gewinnen.
FAQ
1. Was ist Vogel – und wo arbeitet ihr?
Vogel ist eine der führenden Mittelstandsberatungen Deutschlands – seit 1959, inhabergeführt in zweiter Generation, mit eigenem Kapital – und baut daraus die führende Beratungsplattform für den Mittelstand. Wir arbeiten an drei Standorten: Aalen als gewachsenem Stammsitz, Bopfingen im Kerngeschäft und München als neuem Hub. An allen dreien suchen wir quer durch die Funktionen – von Steuerberatung über Beratung bis zu den Teams, die das Fundament darunter bauen.
2. Wie sind die Gehaltsbänder zu verstehen?
Bewusst breit – und an jeder Stelle ausgewiesen, bevor du dich bewirbst. Wir differenzieren nach Track Record und Marktwert, nicht nach Abschluss: knappe, stark gefragte Profile am oberen Ende, weniger knappe am unteren. Die ausgewiesene Spanne ist kein Verhandlungsspielraum, sondern eine Profil-Skala – zwei Menschen mit ähnlicher Erfahrung können bei uns unterschiedlich verdienen. Was das obere Ende bestimmt, ist der Reifegrad, nicht die Zahl der Berufsjahre und nicht das Verhandlungsgeschick.
3. Wie viel – und wie – wird bei Vogel gearbeitet?
Gemessen wird an dem, was du bewegst, nicht an Stunden. Ehrlich ist aber auch: Wer 9-to-5 sucht, ist bei uns nicht die erste Adresse. Wir suchen Menschen, die aus eigenem Antrieb intensiv arbeiten, weil die Aufgaben es wert sind. Wie du deine Zeit verteilst, ist weitgehend deine Sache. Was wir teilen: Wir arbeiten präsent zusammen und sehen uns im Normalfall täglich im Büro – Kultur, Sparring und die besten Ideen entstehen in der täglichen Nähe. Wir sind keine Remote-Company und haben keine großen Home-Office-Policies; einzelne Remote-Tage sind kein Problem.
4. Wie läuft die Bewerbung?
Schlank, schnell, transparent – und nach Profil gestaffelt. In der Regel sind es vier Schritte: eine schriftliche Aufgabe, in der du zu acht Fragen Position beziehst – KI ist ausdrücklich erlaubt, wir bitten nur um eine kurze Selbstauskunft dazu; ein Gespräch von einer halben Stunde; eine gemeinsame Arbeitssitzung an einem echten Problem aus unserem Alltag; und ein Termin vor Ort mit dem Team und gemeinsamem Essen. Wie viele Schritte es tatsächlich werden, hängt von der Rolle ab: Bei Praktikum und Werkstudium fällt der Vor-Ort-Termin weg, für Schülerjobs genügt ein Gespräch, bei Senior-Rollen kommt ein gemeinsamer Arbeitsnachmittag dazu. Vorab kannst du einen Zehn-Minuten-Call buchen, in dem nur du fragst. In der Regel hörst du nach jedem Schritt innerhalb von 48 Stunden von uns.
5. Wie funktioniert die variable Vergütung?
Quartalsweise an Leistung gekoppelt, qualitativ bewertet. Die Skala steigt mit dem Level: bis 20 % Associate, 27,5 % Manager, 35 % Senior Manager, 42,5 % Director, 50 % VP. Erwartungswert bei guter Leistung – du erfüllst die Anforderungen, setzt eigene Akzente, bestehst den Keeper Test – liegt bei rund 50 % des Maximums; der Maximalbonus ist nicht der Normalfall. Im Fokus steht eine ganzheitliche Beurteilung durch deine Führungskraft anhand von sechs Kriterien: Impact, Judgement, Communication, Execution, Growth und Values.
6. Wie entwickle ich mich – welche Karrierewege gibt es?
Zwei aktive Wege: die IC-Karriere (fachliche Tiefe, Expertenlaufbahn) über die Stufen Expert, Senior, Lead und Principal – und die Management-Karriere (Führung, Personalverantwortung) über Manager, Senior Manager, Director und VP. Beide werden gleich vergütet, und beide müssen nicht nach oben führen: Wer auf einer Stufe bleibt und dort weiter in die Tiefe geht, ist bei uns genauso richtig. Die Richtung wählst du nach dem Onboarding, meist in Jahr 1–3. Berufseinstieg ist kein Sonderweg, sondern der frühe Teil derselben Strecke – vom Werkstudenten oder Praktikanten zum Associate, für die Besten ohne erneutes Bewerbungsverfahren.
7. Team, Kultur, Urlaub?
Das gemeinsame Mittagessen ist der tägliche Ankerpunkt – wer im Büro ist, isst mit; erwartet, nicht kontrolliert. Das Abendessen ist dasselbe Angebot ohne jede Erwartung. Beides ohne Eigenanteil. Dazu Social Events und Offsites in regelmäßigem Rhythmus – nicht als Pflichtprogramm, sondern weil ein gutes Team auch abseits der Arbeit Zeit teilt.
Benefits sind bei uns nicht das Sahnehäubchen, sondern das, was Intensität über Jahre tragbar macht: Examensförderung mit 25.000 EUR Qualifizierungsbudget und drei Monaten Freistellung, 100-prozentige Übernahme der Kinderbetreuung, EGYM Wellpass, betriebliche Altersvorsorge, Job-Ticket mit 90 % Zuschuss, Homeoffice-Ausstattung und ein Gerät deiner Wahl aus unserem Katalog, ein Buch im Monat aus dem Vogel-Kanon – und KI-Tools ohne Token-Limit und ohne Budgetdeckel. Urlaub: 28 Tage.