Cloud Infrastructure Lead (m/w/d)

Vogel

Sign In to Apply

€90k–115k

  • On-site
  • Full-time
  • München
  • Vogel
  • 2mo ago

Job Description

Die Chance

Ein Beratungsunternehmen, das auf KI und Automatisierung setzt, ist nur so gut wie die Infrastruktur darunter. In den meisten Häusern dieser Branche ist diese Infrastruktur über Jahre gewachsen und nie bewusst gebaut worden.

Vogel erwirbt eigenständige Beratungsunternehmen und baut sie zur stärksten Adresse ihrer Region aus. Mehrere Tausend mittelständische Unternehmen vertrauen uns ihre steuerlichen, kaufmännischen und strategischen Themen an. Damit das trägt, braucht es eine Systemlandschaft, die bewusst entschieden ist: sicher, automatisiert, und tragfähig für jedes Haus, das dazukommt.

Du verantwortest die gesamte System- und IT-Infrastruktur von Vogel, von Identität und Arbeitsplatz über die DATEV-Landschaft bis zu Cloud-Architektur, Sicherheit und Bereitstellung. Azure ist gesetzt, alles darauf entscheidest du. Du berichtest an die Leitung Operations.

Was du baust

Architektur und Bereitstellung

  • Verantworte die Systemlandschaft in ganzer Breite: Identität, Arbeitsplatz, Netzwerk, die DATEV-Infrastruktur und die Cloud-Umgebung.

  • Bau Bereitstellung und Administration so, dass neue Kollegen, neue Standorte und neue Mandate ohne manuelle Sonderläufe online gehen. Dein Maßstab: Jedes System muss bei doppelter Mitarbeiterzahl tragen, ohne doppelt so viel Handarbeit zu erfordern.

  • Entscheide die Architektur-Fragen, auf denen alles andere aufsetzt, als bewusste Entscheidung statt als gewachsener Kompromiss.

Sicherheit und Automatisierung

  • Verantworte Informationssicherheit und Datenschutz auf Infrastruktur-Ebene. Wir tragen Mandantendaten, und Vertraulichkeit ist hier Bedingung, nicht Zusatzanforderung.

  • Automatisiere Provisionierung, Konfiguration und Routine-Administration als Code statt als Klick-Arbeit.

  • Leg die technische Grundlage, auf der unsere KI- und Automatisierungs-Arbeit läuft: sichere Datenzugänge, Rechenumgebungen, Schnittstellen.

Übernahmen und Team

  • Verantworte bei jeder Übernahme den technischen Cutover des neuen Hauses. Systeme, Identitäten und Daten sauber überführt, ohne dass der Betrieb stehen bleibt.

  • Mach aus dem Cutover einen wiederholbaren Ablauf. Was beim ersten Haus Wochen dauert, muss beim vierten in Tagen laufen.

  • Bau das Tech-Operations-Team entlang unseres Wachstums auf und führe es fachlich und disziplinarisch.

Fragen, auf die du die Antwort findest

  • Wie viel Standardisierung verträgt ein Haus, das seit zwanzig Jahren mit seiner eigenen Systemlandschaft arbeitet, am Tag der Übernahme?

  • Welche Teile der Administration lohnen sich als Code, und wo ist das Skript teurer als der Handgriff?

  • Ein Cutover fällt in die Abschluss-Hochsaison: Was verschiebst du, und was ziehst du durch?

Woran wir Erfolg messen

  • Nach 6 Monaten: Die Kernsysteme laufen automatisiert bereitgestellt und überwacht. Die Infrastruktur für unsere KI-Arbeit steht und läuft sicher. Die ersten Tech-Operations-Kollegen sind eingestellt und eingearbeitet.

  • Nach 12 Monaten: Drei Cutovers im Rahmen von Übernahmen sind erfolgt, ohne dass der Betrieb stehen blieb, und jeder lief schneller als der vorherige.

  • Nach 24 Monaten: Dein Team trägt den laufenden Betrieb, Integrationen neuer Häuser laufen regelmäßig, und die Systemlandschaft skaliert automatisiert, ohne proportional mehr Personal zu binden.

  • Wohin es führt: in die Leitung eines breiteren Tech-Operations-Bereichs. Das ist die Management-Karriere, entschieden daran, dass deine Landschaft trägt und dein Team eigenständig liefert.

Was du mitbringst

  • Du hast IT-Infrastruktur im Cloud-Umfeld gebaut und betrieben, Azure-zentriert, mit Identität, Arbeitsplatz-Management und moderner Endgeräte-Verwaltung.

  • Du hast Infrastruktur automatisiert statt nur administriert: Infrastructure-as-Code, Skripting, Provisionierungs-Pipelines.

  • Du hast Informationssicherheit auf Infrastruktur-Ebene verantwortet und weißt, was Vertraulichkeit in einem regulierten Umfeld bedeutet.

  • Du entwirfst Systeme, die andere bedienen können, statt Konfigurationen, die nur du verstehst.

  • Du arbeitest mit KI als selbstverständlichem Werkzeug für Diagnose, Skripting und die Multiplikation deiner eigenen Ausbringung. Repetitive Administration ist dir ein Reiz zur Automatisierung, kein Schicksal.

  • Du erklärst technische Sachverhalte so, dass ein Fachbereich die Konsequenz erkennt, und setzt in allem, was du ablieferst, den höchsten Standard. Nicht weil jemand kontrolliert, sondern weil Mittelmaß für dich keine Option ist.

Ein Plus, keine Bedingung

  • Erfahrung mit der DATEV-Landschaft oder einem vergleichbar regulierten Fachsystem.

  • Ein Software-Hintergrund mit starker Infrastruktur-Neigung, oder umgekehrt.

  • Kein kanonischer Lebenslauf nötig: Systems Engineer aus einem modernisierenden Systemhaus, IT-Verantwortlicher aus einer Beratungseinheit mit Modernisierungs-Drang, Plattform-Engineer mit eigener Infrastruktur-Verantwortung. Wir bewerten am Beitrag, nicht am Etikett. Die ausgewiesene Spanne ist kein Verhandlungsspielraum, sondern eine Profil-Skala: Das untere Ende steht für den, der die Standardfälle dieses Bereichs selbständig trägt, das obere für den, der eine Landschaft schon einmal von Grund auf entschieden und über einen Wachstumssprung getragen hat. Ein anderer Hintergrund startet zu einem anderen Marktpreis und konvergiert nach zwölf Monaten bewährter Leistung auf das Rollen-Niveau.

Was diese Rolle ist, und was nicht

  • Bauen, nicht betreiben. Du automatisierst und entscheidest die Architektur. Ein Ticket-Stapel mit Servern dahinter ist etwas anderes.

  • Bestand, keine grüne Wiese. DATEV läuft, über hundert Menschen arbeiten damit, Mandanten erwarten Service. Was du baust, muss neben dem Betrieb funktionieren.

  • Entscheiden, nicht beantragen. Die Architektur-Entscheidungen triffst du selbst und trägst sie. Wer auf Freigaben warten will, ist hier falsch.

Warum Vogel

  • Die Grundlage, auf der alles andere läuft. KI und Automatisierung sind bei uns keine Initiative, sondern die Arbeitsweise. Beides steht auf dem, was du baust.

  • Jede Übernahme bringt eine neue Landschaft. Was du einmal sauber gelöst hast, wendest du beim nächsten Haus wieder an, und der Aufwand sinkt mit jedem Mal.

  • Du willst entscheiden: Stack, Standards und Sicherheitsniveau. Kein Gremium überstimmt dich. Vogel ist hierarchisch in der Entscheidung, flach in der Kommunikation, autonom in der Ausführung. Leistung wird gefeiert, nicht versteckt.

  • Substanz im Rücken. Ein profitables, wachsendes Unternehmen. Keine Finanzierungsrunde entscheidet, ob es dein Budget im nächsten Jahr noch gibt.

FAQ

1. Was ist Vogel – und wo arbeitet ihr?

Vogel ist eine der führenden Mittelstandsberatungen Deutschlands – seit 1959, inhabergeführt in zweiter Generation, mit eigenem Kapital – und baut daraus die führende Beratungsplattform für den Mittelstand. Wir arbeiten an drei Standorten: Aalen als gewachsenem Stammsitz, Bopfingen im Kerngeschäft und München als neuem Hub. An allen dreien suchen wir quer durch die Funktionen – von Steuerberatung über Beratung bis zu den Teams, die das Fundament darunter bauen.

2. Wie sind die Gehaltsbänder zu verstehen?

Bewusst breit – und an jeder Stelle ausgewiesen, bevor du dich bewirbst. Wir differenzieren nach Track Record und Marktwert, nicht nach Abschluss: knappe, stark gefragte Profile am oberen Ende, weniger knappe am unteren. Die ausgewiesene Spanne ist kein Verhandlungsspielraum, sondern eine Profil-Skala – zwei Menschen mit ähnlicher Erfahrung können bei uns unterschiedlich verdienen. Was das obere Ende bestimmt, ist der Reifegrad, nicht die Zahl der Berufsjahre und nicht das Verhandlungsgeschick.

3. Wie viel – und wie – wird bei Vogel gearbeitet?

Gemessen wird an dem, was du bewegst, nicht an Stunden. Ehrlich ist aber auch: Wer 9-to-5 sucht, ist bei uns nicht die erste Adresse. Wir suchen Menschen, die aus eigenem Antrieb intensiv arbeiten, weil die Aufgaben es wert sind. Wie du deine Zeit verteilst, ist weitgehend deine Sache. Was wir teilen: Wir arbeiten präsent zusammen und sehen uns im Normalfall täglich im Büro – Kultur, Sparring und die besten Ideen entstehen in der täglichen Nähe. Wir sind keine Remote-Company und haben keine großen Home-Office-Policies; einzelne Remote-Tage sind kein Problem.

4. Wie läuft die Bewerbung?

Schlank, schnell, transparent – und nach Profil gestaffelt. In der Regel sind es vier Schritte: eine schriftliche Aufgabe, in der du zu acht Fragen Position beziehst – KI ist ausdrücklich erlaubt, wir bitten nur um eine kurze Selbstauskunft dazu; ein Gespräch von einer halben Stunde; eine gemeinsame Arbeitssitzung an einem echten Problem aus unserem Alltag; und ein Termin vor Ort mit dem Team und gemeinsamem Essen. Wie viele Schritte es tatsächlich werden, hängt von der Rolle ab: Bei Praktikum und Werkstudium fällt der Vor-Ort-Termin weg, für Schülerjobs genügt ein Gespräch, bei Senior-Rollen kommt ein gemeinsamer Arbeitsnachmittag dazu. Vorab kannst du einen Zehn-Minuten-Call buchen, in dem nur du fragst. In der Regel hörst du nach jedem Schritt innerhalb von 48 Stunden von uns.

5. Wie funktioniert die variable Vergütung?

Quartalsweise an Leistung gekoppelt, qualitativ bewertet. Die Skala steigt mit dem Level: bis 20 % Associate, 27,5 % Manager, 35 % Senior Manager, 42,5 % Director, 50 % VP. Erwartungswert bei guter Leistung – du erfüllst die Anforderungen, setzt eigene Akzente, bestehst den Keeper Test – liegt bei rund 50 % des Maximums; der Maximalbonus ist nicht der Normalfall. Im Fokus steht eine ganzheitliche Beurteilung durch deine Führungskraft anhand von sechs Kriterien: Impact, Judgement, Communication, Execution, Growth und Values.

6. Wie entwickle ich mich – welche Karrierewege gibt es?

Zwei aktive Wege: die IC-Karriere (fachliche Tiefe, Expertenlaufbahn) über die Stufen Expert, Senior, Lead und Principal – und die Management-Karriere (Führung, Personalverantwortung) über Manager, Senior Manager, Director und VP. Beide werden gleich vergütet, und beide müssen nicht nach oben führen: Wer auf einer Stufe bleibt und dort weiter in die Tiefe geht, ist bei uns genauso richtig. Die Richtung wählst du nach dem Onboarding, meist in Jahr 1–3. Berufseinstieg ist kein Sonderweg, sondern der frühe Teil derselben Strecke – vom Werkstudenten oder Praktikanten zum Associate, für die Besten ohne erneutes Bewerbungsverfahren.

7. Team, Kultur, Urlaub?

Das gemeinsame Mittagessen ist der tägliche Ankerpunkt – wer im Büro ist, isst mit; erwartet, nicht kontrolliert. Das Abendessen ist dasselbe Angebot ohne jede Erwartung. Beides ohne Eigenanteil. Dazu Social Events und Offsites in regelmäßigem Rhythmus – nicht als Pflichtprogramm, sondern weil ein gutes Team auch abseits der Arbeit Zeit teilt.

Benefits sind bei uns nicht das Sahnehäubchen, sondern das, was Intensität über Jahre tragbar macht: Examensförderung mit 25.000 EUR Qualifizierungsbudget und drei Monaten Freistellung, 100-prozentige Übernahme der Kinderbetreuung, EGYM Wellpass, betriebliche Altersvorsorge, Job-Ticket mit 90 % Zuschuss, Homeoffice-Ausstattung und ein Gerät deiner Wahl aus unserem Katalog, ein Buch im Monat aus dem Vogel-Kanon – und KI-Tools ohne Token-Limit und ohne Budgetdeckel. Urlaub: 28 Tage.