Strategy & Operations – Berufseinstieg / Intern (m/w/d)

Vogel

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€54k–66k

  • On-site
  • Full-time
  • München
  • Vogel
  • 2mo ago

Job Description

Die Chance

Die meisten Häuser dieser Branche haben ihre Abläufe nie systematisch hinterfragt. Wer Beratungsunternehmen erwirbt und in ein gemeinsames Setup überführt, sieht das in jedem einzelnen: gewachsene Prozesse, Werkzeuge aus verschiedenen Generationen, Wissen in Köpfen statt in Abläufen.

Vogel erwirbt eigenständige Beratungsunternehmen und baut sie zur stärksten Adresse ihrer Region aus. Mehrere Tausend mittelständische Unternehmen vertrauen uns ihre steuerlichen, kaufmännischen und strategischen Themen an. Jedes neue Haus muss in ein gemeinsames Setup, und dieses Setup muss so gebaut sein, dass es beim doppelten Volumen nicht doppelt so viele Menschen braucht.

Die Rolle ist auf ein bis drei Jahre Erfahrung zugeschnitten. Wer direkt aus dem Studium kommt und die Substanz mitbringt, ist ausdrücklich gemeint und startet am unteren Ende der Spanne. Du verantwortest einen Ablauf von der Analyse bis zur Einführung vor Ort, mit allen Widerständen, die dazugehören. Du berichtest an die Leitung Operations.

Was du baust

Übernahme neuer Häuser

  • Begleite die Überführung einer neuen Einheit in unser Setup: Werkzeuge einführen, Abläufe harmonisieren, Datenbestände überführen, Menschen mitnehmen.

  • Dokumentiere den Zustand vor der Überführung und den danach. Ohne diesen Vergleich ist nicht belegbar, ob sie etwas gebracht hat.

  • Sei vor Ort, nicht in der Videokonferenz. Wer eine Veränderung durchsetzen will, muss die Menschen kennen, die sie tragen sollen.

Prozessbau und Automatisierung

  • Nimm einen manuellen, fragmentierten Prozess und behebe ihn an der Wurzel. Nicht mit einer Anleitung, sondern indem der Ablauf danach automatisiert ist. Du arbeitest selbst in den Werkzeugen.

  • Setz Veränderungen auch dort durch, wo sie zunächst nicht gewollt sind, ohne die Beziehung zum Standort zu verschlechtern.

  • Dokumentiere jeden Prozess so, dass ein Dritter danach arbeiten kann. Dein Maßstab: Jeder Prozess muss beim doppelten Mandatsvolumen tragen, ohne doppelt so viele Menschen zu brauchen.

Interner Maschinenraum

  • Verantworte und automatisiere die internen Abläufe rund um Eintritt, Vertrag, Systeme und Standort-Setup. Was du einmal baust, läuft danach überall.

  • Bau die Auswertungen, mit denen wir Auslastung, Durchlaufzeiten und Engpässe über alle Standorte sehen, und mach Engpässe sichtbar, statt sie zu umgehen.

  • Bring eigene Beobachtungen ein. Wer etwas sieht, sagt es, unabhängig davon, wie lange er da ist.

Fragen, auf die du die Antwort findest

  • Ein Ablauf funktioniert seit zwanzig Jahren und ist trotzdem schlecht. Wie überzeugst du die Person, die ihn täglich ausführt?

  • Welchen Prozess schaffst du ganz ab, welchen optimierst du, und wo führst du einen neuen ein?

  • Drei Standorte wollen dieselbe Änderung unterschiedlich: Was vereinheitlichst du, und was lässt du zu?

Woran wir Erfolg messen

  • Nach 6 Monaten: Drei Prozesse hast du von der Analyse bis zur Einführung vor Ort eigenständig verantwortet, mindestens einer davon läuft automatisiert. Deine Bereiche in der internen Steuerung laufen ohne Nachfassen, und du kennst die Menschen persönlich, weil du da warst.

  • Nach 12 Monaten: Zehn Prozesse sind messbar besser, und du kannst es mit Zahlen belegen. Mindestens drei manuelle Tätigkeiten sind vollständig abgeschafft statt beschleunigt. Eine Überführung hast du von Anfang bis Ende begleitet und den Ablauf dafür selbst gebaut.

  • Nach 24 Monaten: Du verantwortest einen abgegrenzten Bereich vollständig und bist dort die Eskalations-Adresse. Der interne Maschinenraum läuft weitgehend automatisiert, und mindestens zwei Berufseinsteiger hast du zu eigenständiger Arbeit gebracht.

  • Wohin es führt: in eine Manager-Rolle in Operations mit eigenem Bereich und eigenem Team. Fachliche Expertenlaufbahn und Führungslaufbahn stehen dir beide offen, entschieden am Beitrag und nicht am Berufsjahr.

Was du mitbringst

  • Du hast ein bis drei Jahre operativ gearbeitet, oder du kommst direkt aus dem Studium. Ordnungssinn und Prozessverständnis zählen mehr als die Fachrichtung.

  • Du kannst einen Ablauf so klar strukturieren und transparent dokumentieren, dass ein Dritter danach arbeitet, ohne dich zu fragen.

  • Du arbeitest selbst in den Werkzeugen, statt Anforderungen an andere zu formulieren. Umsetzung schlägt Konzept.

  • Du arbeitest mit KI als selbstverständlichem Werkzeug für Prozessanalyse, Automatisierung, Auswertungen und Drafting. Repetitive Aufgaben sind dir ein Reiz zur Automatisierung, kein Schicksal.

  • Bei einer offen formulierten Aufgabe machst du deine Annahmen explizit, schlägst eine Richtung ein und justierst unterwegs.

  • Du setzt eine Veränderung auch gegen Widerstand durch, behältst dabei die Beziehung, und setzt in allem den höchsten Standard, weil Mittelmaß für dich keine Option ist.

Ein Plus, keine Bedingung

  • Erfahrung aus einem Umfeld, das schnell wächst: Scale-up, Beratung oder ein Mittelständler im Umbau.

  • Ein eigenes Prozess- oder Automatisierungsprojekt, das produktiv gelaufen ist.

  • Kein kanonischer Lebenslauf nötig: kaufmännische Ausbildung plus Studium, wer den Betrieb also von unten kennt; Psychologie- oder Soziologie-Profile mit Organisations-Erfahrung; Gründer eines gescheiterten Projekts, die gelernt haben, einen Betrieb zu organisieren. Wir bewerten am Beitrag, nicht am Etikett. Die ausgewiesene Spanne ist kein Verhandlungsspielraum, sondern eine Profil-Skala: Das untere Ende steht für den Einstieg direkt nach dem Studium, wer die Standardaufgaben dieses Bereichs schon selbständig trägt, startet im oberen Drittel. Wer einen anderen Hintergrund mitbringt, startet zu einem anderen Marktpreis und konvergiert nach zwölf Monaten bewährter Leistung auf das Rollen-Niveau.

Was diese Rolle ist, und was nicht

  • Umsetzen, nicht empfehlen. Du verantwortest die Umsetzung, nicht die Diagnose.

  • Bestand, keine grüne Wiese. DATEV läuft, Mandanten erwarten Service, die Standorte arbeiten. Was du baust, muss neben dem Betrieb funktionieren.

  • Am System, nicht am Einzelfall. Personalgespräche führen die Führungskräfte selbst. Deine Arbeit ist der Ablauf dahinter.

Warum Vogel

  • Der Hebel ist groß und unbesetzt. Kaum jemand in dieser Branche hat seine Abläufe je durchdacht. Du fängst damit an, und zwar an echten Prozessen.

  • Was du einmal baust, läuft überall. Jede weitere Übernahme übernimmt deinen Ablauf ab Tag eins. Wenige Berufseinstiege haben diese Reichweite.

  • Du willst entscheiden: Du bekommst einen Verantwortungsbereich, keinen Rotationsplan. Vogel ist hierarchisch in der Entscheidung, flach in der Kommunikation, autonom in der Ausführung. Leistung wird gefeiert, nicht versteckt.

  • Substanz im Rücken. Ein profitables, wachsendes Unternehmen. Du verbesserst einen Betrieb, der läuft, statt einen aufzubauen, der es noch beweisen muss.

FAQ

1. Was ist Vogel – und wo arbeitet ihr?

Vogel ist eine der führenden Mittelstandsberatungen Deutschlands – seit 1959, inhabergeführt in zweiter Generation, mit eigenem Kapital – und baut daraus die führende Beratungsplattform für den Mittelstand. Wir arbeiten an drei Standorten: Aalen als gewachsenem Stammsitz, Bopfingen im Kerngeschäft und München als neuem Hub. An allen dreien suchen wir quer durch die Funktionen – von Steuerberatung über Beratung bis zu den Teams, die das Fundament darunter bauen.

2. Wie sind die Gehaltsbänder zu verstehen?

Bewusst breit – und an jeder Stelle ausgewiesen, bevor du dich bewirbst. Wir differenzieren nach Track Record und Marktwert, nicht nach Abschluss: knappe, stark gefragte Profile am oberen Ende, weniger knappe am unteren. Die ausgewiesene Spanne ist kein Verhandlungsspielraum, sondern eine Profil-Skala – zwei Menschen mit ähnlicher Erfahrung können bei uns unterschiedlich verdienen. Was das obere Ende bestimmt, ist der Reifegrad, nicht die Zahl der Berufsjahre und nicht das Verhandlungsgeschick.

3. Wie viel – und wie – wird bei Vogel gearbeitet?

Gemessen wird an dem, was du bewegst, nicht an Stunden. Ehrlich ist aber auch: Wer 9-to-5 sucht, ist bei uns nicht die erste Adresse. Wir suchen Menschen, die aus eigenem Antrieb intensiv arbeiten, weil die Aufgaben es wert sind. Wie du deine Zeit verteilst, ist weitgehend deine Sache. Was wir teilen: Wir arbeiten präsent zusammen und sehen uns im Normalfall täglich im Büro – Kultur, Sparring und die besten Ideen entstehen in der täglichen Nähe. Wir sind keine Remote-Company und haben keine großen Home-Office-Policies; einzelne Remote-Tage sind kein Problem.

4. Wie läuft die Bewerbung?

Schlank, schnell, transparent – und nach Profil gestaffelt. In der Regel sind es vier Schritte: eine schriftliche Aufgabe, in der du zu acht Fragen Position beziehst – KI ist ausdrücklich erlaubt, wir bitten nur um eine kurze Selbstauskunft dazu; ein Gespräch von einer halben Stunde; eine gemeinsame Arbeitssitzung an einem echten Problem aus unserem Alltag; und ein Termin vor Ort mit dem Team und gemeinsamem Essen. Wie viele Schritte es tatsächlich werden, hängt von der Rolle ab: Bei Praktikum und Werkstudium fällt der Vor-Ort-Termin weg, für Schülerjobs genügt ein Gespräch, bei Senior-Rollen kommt ein gemeinsamer Arbeitsnachmittag dazu. Vorab kannst du einen Zehn-Minuten-Call buchen, in dem nur du fragst. In der Regel hörst du nach jedem Schritt innerhalb von 48 Stunden von uns.

5. Wie funktioniert die variable Vergütung?

Quartalsweise an Leistung gekoppelt, qualitativ bewertet. Die Skala steigt mit dem Level: bis 20 % Associate, 27,5 % Manager, 35 % Senior Manager, 42,5 % Director, 50 % VP. Erwartungswert bei guter Leistung – du erfüllst die Anforderungen, setzt eigene Akzente, bestehst den Keeper Test – liegt bei rund 50 % des Maximums; der Maximalbonus ist nicht der Normalfall. Im Fokus steht eine ganzheitliche Beurteilung durch deine Führungskraft anhand von sechs Kriterien: Impact, Judgement, Communication, Execution, Growth und Values.

6. Wie entwickle ich mich – welche Karrierewege gibt es?

Zwei aktive Wege: die IC-Karriere (fachliche Tiefe, Expertenlaufbahn) über die Stufen Expert, Senior, Lead und Principal – und die Management-Karriere (Führung, Personalverantwortung) über Manager, Senior Manager, Director und VP. Beide werden gleich vergütet, und beide müssen nicht nach oben führen: Wer auf einer Stufe bleibt und dort weiter in die Tiefe geht, ist bei uns genauso richtig. Die Richtung wählst du nach dem Onboarding, meist in Jahr 1–3. Berufseinstieg ist kein Sonderweg, sondern der frühe Teil derselben Strecke – vom Werkstudenten oder Praktikanten zum Associate, für die Besten ohne erneutes Bewerbungsverfahren.

7. Team, Kultur, Urlaub?

Das gemeinsame Mittagessen ist der tägliche Ankerpunkt – wer im Büro ist, isst mit; erwartet, nicht kontrolliert. Das Abendessen ist dasselbe Angebot ohne jede Erwartung. Beides ohne Eigenanteil. Dazu Social Events und Offsites in regelmäßigem Rhythmus – nicht als Pflichtprogramm, sondern weil ein gutes Team auch abseits der Arbeit Zeit teilt.

Benefits sind bei uns nicht das Sahnehäubchen, sondern das, was Intensität über Jahre tragbar macht: Examensförderung mit 25.000 EUR Qualifizierungsbudget und drei Monaten Freistellung, 100-prozentige Übernahme der Kinderbetreuung, EGYM Wellpass, betriebliche Altersvorsorge, Job-Ticket mit 90 % Zuschuss, Homeoffice-Ausstattung und ein Gerät deiner Wahl aus unserem Katalog, ein Buch im Monat aus dem Vogel-Kanon – und KI-Tools ohne Token-Limit und ohne Budgetdeckel. Urlaub: 28 Tage.